Zwischen Tradition und Moderne
Mit der weithin sichtbaren, futuristisch anmutenden Red Bull Arena Leipzig verfügt die sächsische Metropole über eines der architektonisch und technisch modernsten Stadien der Welt. Als Kern des Sportforum Leipzig hat es seinen Platz als wichtigste Veranstaltungsstätte für Fußball und Konzerte gleichermaßen eingenommen. In jüngster Vergangenheit sorgten z. B. Robbie Williams, P!NK, Roland Kaiser und Herbert Grönemeyer für ausverkaufte Ränge. Ursprünglich für die Erfordernisse der FIFA WM 2006 errichtet, erfüllt die Red Bull Arena bei Fußballspielen alle Sicherheitsanforderungen des internationalen Verbandes. So markiert das Leipzig-Kapitel des „Sommermärchens 2006" gleichzeitig den sportlichen Höhepunkt des Areals: Für fünf Duelle war die Red Bull Arena offizieller Austragungsort der Fußballweltmeisterschaft. Seine Generalprobe hatte die Red Bull Arena bereits ein Jahr zuvor mit der erfolgreichen Durchführung des FIFA Confederations Cup bestanden.
Ab der Saison 2010/11 wird das Stadion Heimspielstätte der Roten Bullen und in Red Bull Arena umbenannt. Die offizielle Eröffnung erfolgt am 24. Juli 2010 mit einem Freundschaftsspiel gegen den FC Schalke 04 (1:2) vor 21.566 Fans. Das erste Tor in der Red Bull Arena überhaupt schießt Nico Frommer bei diesem Eröffnungsspiel. Den ersten Pflichtspieltreffer markiert Steven Lewerenz am 06. August 2010 beim 1:1 gegen Türkiyemspor Berlin. Der aktuelle Zuschauerrekord datiert vom 20. April 2022, als zum DFB-Pokal-Halbfinal-Spiel gegen den 1. FC Union Berlin 47.069 Fans in die Red Bull Arena strömten.
Die Red Bull Arena Leipzig wurde im Rund des ehemaligen „Stadion der Hunderttausend" erbaut und verbindet dadurch auf einzigartige Weise Tradition und Moderne. Am 7. März 2004 wurde das 116 Millionen Euro teure Schmuckstück mit der Regionalliga-Partie des FC Sachsen Leipzig gegen die Amateure von Borussia Dortmund in Betrieb genommen.
